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Verbunddecke » Montagehinweise

Die Produktreihe VERBUNDDECKE wird für eine hohe Lebensdauer und gleichzeitig sehr einfache Montage konstruiert und produziert.

Um diese Vorteile wirklich nutzen zu können, sollten Sie aber einige besondere Hinweise beachten.

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Montagehinweis

Zusätzliche Hinweise für Fischer Verbunddecke

Es sollten möglichst Mehrfeldtafeln eingebaut werden. Abstützungen der Tafeln für den Betoniervorgang, so genannte Sprießungen oder Joche, sind in der Ausschreibung separat zu erwähnen. Die Montagestützweiten im Betonierzustand sind der Tabelle "Stützweiten im Betonierzustand" zu entnehmen.

Die Anforderungen an die Verbunddecke sind festzulegen. Dazu gehört auch die Angabe, ob die Decke von unten sichtbar bleibt oder ob zusätzlich eine abgehängte Decke eingebaut wird.

Wenn durch den Statikaufsteller keine spezielle Befestigung vorgegeben ist, sollten die Verbundbleche in jeder zweiten Sicke pro Auflager befestigt (Setzbolzen/Schraube) werden. Bei den Stößen sowie bei Endauflagern sollte jede Sicke auf der Unterkonstruktion befestigt werden, damit eine genügende Dichtheit gegen Auslaufen von Betonschlämmen erreicht werden kann.
Deckendurchbrüche sind statisch nachzuweisen und entsprechend durch Wechselträger und/oder durch Auswechslung in der Bewehrung auszubilden.

In der Längsrichtung (Blechquerstoß) werden die Profiltafeln stumpf bzw. mit einem definierten Abstand gestoßen. Die offenen Holoribblechsicken werden gegen Auslaufen von Beton mit entsprechenden Profilfüllern, Klebebändern, Montageschäumen, Kantprofilen usw. geschlossen.

Die seitlichen Überlappungen (Blechlängsstoß) der HOLORIB®-/SUPERHOLORIB®-Verbundprofile sollten im Abstand zwischen 300 mm und 600 mm vernietet oder verschraubt werden, es sei denn, die Statik erfordert engere Abstände. Dies gilt analog auch für die Ausbildung der seitlichen Abschlusskantprofile.
Für höhere Anforderungen an die Dichtheit während des Betonierens ist es empfehlenswert, sämtliche Auflager, Überlappungen, Deckendurchbrüche usw. zusätzlich mit geeigneten Dichtbändern, Dichtungs- und Fugenvergussmassen oder einer gleichwertigen Dichtung abzudichten. Eine absolute Wasserdichtheit wird auch dadurch nicht erreicht.
Bei Verwendung der HOLORIB®-/ SUPERHOLORIB®-Verbundprofile als sichtbare Decke wird kurz nach dem Betonieren eine Reinigung der Deckenuntersicht mit Wasserstrahl empfohlen.

Die Betonqualität ist im Normalfall B 25/35, sonst entsprechend nach Vorgabe des Fachingenieurs. Es ist schwach fließender Beton (geringer Wasserzementgehalt) zu verwenden (nach Möglichkeit kein Fließbeton!).
Die Unterseite soll, je nach Anforderung, unmittelbar nach dem Betonieren betreffend dem Ausfließen von Zementmilch oder Bojake kontrolliert werden. Verunreinigungen müssen bei sichtbar bleibender Untersicht sofort mit Wasser und mit guter Nachtrocknung entfernt werden.

Bei der Verwendung von Verbundblechen kann für den frischen Beton eine erhöhte Frostgefahr bestehen, weil die Abschirmwirkung der Schaltafeln fehlt. Diesbezügliche Vorsorge- und Schutzmaßnahmen sind deshalb stärker zu beachten.

Bei der Verwendung von bandbeschichteten SUPERHOLORIB®-Verbundblechen mit Rückseitenschutzlack "RSL" ist die Verminderung des Flächenverbunds zu berücksichtigen. Bei einer Endverankerung mit Blechverformungsankern "BVA" hat der Rückseitenschutzlack keinen Einfluss auf die Tragfähigkeit.

Die Deckenuntersicht kann auch bei Verbundprofiltafeln, die auf der Oberseite nur verzinkt sind, zusätzliche Oberflächenbehandlungen aufweisen, z.B. durch nach dem Profilieren hergestellte einseitige Pulverbeschichtung oder einseitige ofengetrocknete Spritzlackierung.

Weitere Montagehinweise zu diesem Produkt